Dozent für ‘Online Marketing für Schauspieler’, Christian Fenner

04. März 2010, 14:13 von Alanus

Christian Fenner
Christian Fenner

Ein Satz zu Ihrer Person und Ihrer Arbeit:
Ich bin begeistert von den Möglichkeiten, die das Web für Menschen mit spannenden Inhalten bietet und helfe diesen Menschen, das Web zu verstehen und zu nutzen.

Welches Fach unterrichten Sie?
Marketing mit dem Spezialthema Online Marketing für Schauspieler: Welche Möglichkeiten habe ich als Schauspieler/Film-Theaterprojekt-Umsetzer das Web zu nutzen? Wie erstelle ich eine Homepage? In welchen Social Networks lohnt es sich, dabei zu sein? Wie positioniere ich mich dort? & womit?

Was meinen Sie macht das Schauspielstudium an der Alanus Hochschule aus?
Der Mix aus fundierter schauspielerischer Ausbildung mit dem Ziel, einen selbständigen Schauspieler auszubilden, der nicht „nur“ spielen kann, sondern auch selbst Projekte organisiert und somit auf die Realität des Schauspiel-/ Künstlerberufes vorbereitet ist.

Was erwarten Sie von einem Schauspielstudierenden?
Dass er in seinem Studium neben der künstlerischen Ausbildung auch ein „Sendungsbewusstsein“ entwickelt und sich einen Draht zu den Menschen aufbauen möchte, die ihm gern zuschauen / ihn engagieren.

Was halten Sie für die (drei) wichtigsten Charaktereigenschaften eines guten Schauspielers?
Neugierde
Spieltrieb
Sendungsbewusstsein

Welches Ihrer Projekte hat Sie besonders begeistert/ haben Sie in besonderer Erinnerung?
Toll war bei meinem ersten Workshop hier an der Alanus Hochschule das Ergebnis, dass alle teilnehmenden Schauspielstudierenden zum Schluss eine selbst angelegt Homepage hatten und somit eine einfache Möglichkeit, Ihre Fotos, Viten und News im Web zu kommunizieren.

Von meinen eigenen Projekten ist das BerlinActorsMeeting (www.berlinactorsmeeting.com) erwähnenswert: Es ist ein spontan Filmdreh-Festival, das Schauspieler mit Filmemachern verbindet, um spontan Filme zu drehen. Hierbei geht es nicht primär darum, einen hochwertigen Film zu produzieren, obwohl wir glücklicherweise über 100 wunderschöne Kurzfilme initiieren konnten, die teilweise in internationalen Festivals gelaufen sind und auch Preise erhalten haben. Im Vordergrund steht vielmehr die Möglichkeit, sich künstlerisch kennenzulernen und zu schauen, wieweit man mit einer spontanen Idee und ohne nennenswertes Budget kommen kann. Durch die große Anzahl an Teilnehmern (es waren über 1000 Schauspieler und über 200 Filmemacher insgesamt), die sich online präsentieren konnten, wurden über die Jahre eine Reihe von Filmen gecastet, die nichts direkt mit dem Festival zu tun hatten: Ein mexikanischer Kinofilm etwa, der nach einem deutschen Hauptdarsteller suchte oder ein englisches Filmprojekt, was für die BBC produziert wurde.

Gleichzeitig konnten wir durch Kooperationen mit großen Online-Portalen (wie z.B. BerlinOnline.de, Sevenload.de) den Filmen eine große Aufmerksamkeit vermitteln und die meist unbekannten Schauspieler hiermit promoten.

Was raten Sie denjenigen, die sich jetzt zum Schauspielstudium bewerben?
Ladet Euch das wirklich gelungene E-Book der Alanus-Hochschule auf der Seite schauspiel-studieren.de runter und lest es Euch in Ruhe durch. Dann wisst Ihr genau, worauf Ihr Euch einlasst und wie Ihr euch hierauf am besten vorbereiten könnt.

Vielen Dank, Christian Fenner, für das Interview!

 

Informationen über das Schauspielstudium an der Alanus Hochschule hier.

Informationen über die Bewerbung zur Schauspielausbildung hier.

Tipps zur Vorbereitung zum Vorsprechen und zum Schauspielstudium hier.

 

Weitere Interviews:
Coby Körber, Dozentin für Tai-Chi und Qi-Gong

Klaus Weise über das Schauspielstudium

Professor für Schauspiel mit Schwerpunkt Szenenstudium und Projektentwicklung, René Harder 

Über das Schauspielstudium - ein Interview mit Professor Schwarzmann

Der Professor für Schauspiel, Dieter Braun

Gastprofessor für Bühnensprechen, Georg Verhülsdonk, im Interview

Ilona Pászthy über die Schauspielausbildung

Dozent für Schauspie, Thomas Dehler

Dozent für Darstellung und Rollenstudium, Volker Niederfahrenhorst

Dozentin für Rollenstudium, Susann Bredehöft

Dozent für Darstellung und Rollenstudium, Andreas Maier

Dozentin für Darstellung und Rollenstudium Anja Niederfahrenhorst

Dozentin für Sprecherziehung und Medienrhetorik, Birthe Meinert

Der Hörspiel Dozent, Gode Japs

Der Dozent für Rollenstudium und Dramaturgie, Bernd Dreßen

Der Dozent für Akrobatik, Peter Wick


 

 

Premiere von ‘Die ganzen Wahrheiten’

01. März 2010, 14:45 von Alanus

von Sathyan Ramesh
Diplom-Inszenierung des 4. Schauspiel-Jahrgangs der Alanus-Hochschule

Die ganzen Wahrheiten


Wenn Paare einander nur noch in abgrundtiefem Hass verbunden sind, wenn Liebe oder Freundschaft nur noch schnöder Ablauf ewig gleicher Rituale ist, dann befinden wir uns mitten in Sathyan Rameshs Komödie DIE GANZEN WAHRHEITEN. Schauplatz des Geschehens sind zwei Wohnungen, in denen die jungen, aber höchst unterschiedlichen Paare aufeinandertreffen.
Portia und Leopold sind verheiratet. Die Krankengymnastin und der Steuerberater haben sich in ihrem Leben eingerichtet. Ihre Träume teilen sie nicht mehr.
Trini spielt Cello im Orchester und wohnt mit Pascal zusammen, der die Wohnung so gut wie nie verlässt. Auch diese beiden haben sich damit arrangiert, wie ihr Alltag verläuft, und sagen sich gerade noch das Nötigste.
Eines Tages steht bei den beiden Männern eine alte Urlaubsbekanntschaft vor der Tür. Annika ist Stewardess und hat sich gerade wieder von einem Lover getrennt. Nun braucht sie für ein paar Tage eine Unterkunft, bis ihr nächster Flug startet. Sie initiiert eine Wiedersehensparty, zu der sie auch ihre alte Freundin Portia einlädt, mit ihrem Mann Leopold vorbeizukommen.
Doch statt eines gemütlichen und vielleicht ein bisschen langweiligen Abendmahls kommen „die ganzen Wahrheiten“ auf den Tisch und beenden das gewohnte, liebgewonnene Spiel, die wahren Träume und Sehnsüchte nur zu denken.

Sathyan Ramesh – Autor der preisgekrönten TV-Serie TÜRKISCH FÜR ANFÄNGER – blickt nicht nur in die Wohnzimmer einer handvoll frustrierter Endzwanziger sondern gleich in ihre Köpfe und legt offen, was jeder denkt, aber keiner zu sagen wagt… Er hat eine klassische Boulevardkomödie geschrieben, der die Kritik bescheinigt, mit reflektiertem Humor in Abgründe zu schauen – und dabei ein wohl gehütetes Tabu zu brechen.

Erstmalig zeigen die Studierenden der Alanus-Hochschule ihre Abschluss-Inszenierung in der Werkstatt von THEATER BONN.

DIE SCHAUSPIELER
Die Darsteller auf der Bühne – alle Mitte zwanzig – sind Studierende im Abschlussjahr, die Aufführung des Stücks ist Teil ihrer Diplomprüfung. Im September 2006 haben sie ihr Schauspielstudium an der Alanus Hochschule in Alfter begonnen und werden es im Sommer 2010 abschließen. Im vergangenen Herbst haben sie bereits erfolgreich ihre einstudierten Monologe vor Intendanten und der Zentralen Bühnenvermittlung gezeigt. Mit dem Ende ihres Studiums suchen sie nach einem Engagement.
(Kontakt: Bernd Dreßen 0 22 22 – 93 21 12 45 oder: bernd.dressen[at]alanus-hochschule.edu)

DER REGISSEUR
Stefan Herrmann, geboren 1976 in Hamburg, inszenierte nach der Uraufführung von Rolf Chemnitzers DER WASCHBOY am Staatstheater Stuttgart zuletzt Goethes Briefroman DIE LEIDEN DES JUNGEN WERTHER in der Brotfabrik in Bonn-Beuel und KASPAR HÄUSER MEER von Felicia Zeller an den Landesbühnen Sachsen. Parallel unterrichtet er an der renommierten Schauspiel-"Schule der Keller" in Köln und an der Alanus-Hochschule in Alfter.

Regie: Stefan Herrmann
Ausstattung: Annika Ley
Dramaturgie: Bernd Dreßen
Mit: Nina Goldberg, Frederike Turek; Fabian Kloiber, Martin Küpper, Florian Stern

Premiere: 9. März 2010, 20 Uhr, Werkstatt
Zweite Vorstellung in der Werkstatt: 10. März 2010, 20 Uhr
Weitere Vorstellungen in der Alanus-Hochschule vom 11. bis 14. März, jeweils 20 Uhr

Kartenbestellung:
Für die Aufführungen im Theater Bonn: Kartenhotline unter 0228 / 77 80- 08
Für die Aufführungen an der Alanus Hochschule: per E-Mail an dieganzenwahrheiten[at]web.de

 

Tage der offenen Tür Alanus Hochschule – Fachgebiet Schauspiel

24. Februar 2010, 15:56 von Alanus

Die Alanus Hochschule öffnet vom 25. bis 28. März 2010 ihre Türen:
In Aufführungen, Workshops  und Vorträgen sowie Rundgängen durch die Ausstellungen geben Dozenten und Studenten Einblicke in das Studium.

Das Fachgebiet Schauspiel präsentiert sich mit folgenden Veranstaltungen und Vorträgen:

Freitag, 26. März
Campus I (Johannishof)

11:00 – 12:45
Szenen-Werkstatt, Schauspielstudierende des 1. Studienjahres zeigen Monologe, Regie: Prof. Dieter Braun, Prof. René Harder

14:00 - 14:45
It's showtime!, Schauspieltraining für Besucher. Bitte vorbereitete Rollen mitbringen

15:00 – 16:30
Informationsgespräche zum Diplom-Studium Schauspiel

16:00 - 17:15
Wer lügt hier die Wahrheit?, Commedia dell'arte nach Molière, Aufführung der Schauspielstudierende des 2. Studienjahres, Regie: Prof. Michael Schwarzmann

Samstag, 27. März
Campus I (Johannishof)

10:00 - 17:00
Performing Acts, Studierende des Fachgebietes Schauspiel zeigen multimediale Eigenschöpfungen

11:00 - 11:45
Unterrichtseinblicke zum Mitmachen: Körperarbeit und Sprecherziehung im Schauspielstudium mit Ilona Pászthy und Prof. Georg Verhülsdonk

12:00 – 13:30
Informationsgespräche zum Diplom-Studium Schauspiel

14:00 - 14:45
It 's showtime!, Schauspieltraining für Besucher. Bitte vorbereitete Rollen mitbringen

16:00 - 17:15
Wer lügt hier die Wahrheit?, Commedia dell'arte nach Molière, Aufführung der Schauspielstudierenden des 2. Studienjahres, Regie: Prof. Michael Schwarzmann

19:00 – 20:45
Die ganzen Wahrheiten, von Sathyan Ramesh, Aufführung der Diplomklasse Schauspiel, Regie: Stefan Herrmann

ab 21:00
Party im Bildhauerhof

Sonntag, 28. März
Campus I (Johannishof)

12:00 –13:45
Szenen-Werkstatt, Schauspielstudierende des 1. Studienjahres zeigen Monologe, Regie: Prof. Dieter Braun, Prof. René Harder

15:00 - 16:30
Wahrhaftiges, lautes Denken - Theaterspielen mit Heinrich von Kleist, Schauspielstudierende des 4. Studienjahres zeigen Monologe, Regie: Prof. Dieter Braun

19:00 - 20:45
Die ganzen Wahrheiten, von Sathyan Ramesh, Aufführung der Diplomklasse Schauspiel, Regie: Stefan Herrmann

An allen Tagen während der Informationsveranstaltungen sowie vor und nach den Aufführungen und Schauspieltrainings besteht die Möglichkeit zur ausführlichen Studieninformation und -beratung in Gesprächen mit Professoren, Mitarbeitern und Studierenden.

Das vollständige Programm von Im Blickfeld – Tage der offenen Tür hier: Tage der offenen Tür der Alanus Hochschule

 

 

Dozentin für Tai-Chi und Qi-Gong, Coby Körber

17. Februar 2010, 13:30 von Alanus

Coby Körber
Coby Körber

Ein Satz zu Ihrer Person und Ihrer Arbeit:
Geboren am 15. Dezember 1949 in Jakarta (Indonesien) und aufgewachsen in einem javanisch-deutsch geprägten Elternhaus in Bogor (Indonesien). Unterricht durch ihre Mutter in Tai-Chi seit dem 6. Lebensjahr und dadurch früh vertraut mit der Lebensweise: „Aus der Mitte heraus“.
Nach der Übersiedlung 1958 in die Niederlande verbrachte sie dort ihre Jugend. Nach der Schulzeit in Holland studierte sie in Deutschland (Osnabrück) für das Lehramt Kunst, Kunstgeschichte und Philosophie. Nach dem Studienabschluss lehrte sie Tai-Chi, Qi-Gong, Ikebana, Kalligraphie und die asiatische Lebensphilosophie an verschiedenen Institutionen und bei Firmen; u.a. Folkwang Hochschule in Essen-Werden, Hochschule für Musik und Darstellende-Kunst in Frankfurt/Main, Fachschule für Sozialpädagogik und Schule für Schauspiel in Kiel. Darüberhinaus betreibt sie seit vielen Jahren ihre eigene Tai-Chi Schule.

Welches Fach unterrichten Sie?
Tai-Chi und Qi-Gong (Pa-Tuan-Chin)
Beides sind altchinesische Bewegungskulturen in denen man das Unbewusste, in der Bewegung, bewusst erlebt. Dabei öffnet sich der Äußere Raum (Körper) sowie der Innere Raum (Geist/Seele). Durch die Polarität von Yin und Yang im asiatischen Verständnis ist die Welt einer ständigen Wandlung (gut für die Schauspielkunst) unterworfen. Tai-Chi und Qi-Gong vermitteln somit ein Verständnis für die körperliche Zentriertheit, emotionale Bewegtheit und geistige Beweglichkeit.

Was meinen Sie macht das Schauspielstudium an der Alanus Hochschule aus?
Diese Frage kann ich leider noch nicht beantworten, da ich neu an der Hochschule unterrichte.
Was ich aber bisher wahrgenommen habe: „Wenn ich eine Studentin wäre, so wäre ich hier in Alfter sehr gut aufgehoben“. Als Gast-Dozentin ist es für mich eine Ehre hier unterrichten zu dürfen; in dieser wunderbaren Landschaft, die so reich ist an Kreativität, Inspiration, Innovation und Phantasie.

Was erwarten Sie von Schauspielstudenten?
Sie müssen Wissen:  Was sie Wollen / Was sie Können / Was sie Dürfen

Was halten Sie für die (drei) wichtigsten Charaktereigenschaften eines guten Schauspielers?
Starke Persönlichkeit / Disziplin / auf das Wesentliche zu achten / Körperbewusstsein

Welches Ihrer Projekte hat sie besonders begeistert/haben Sie in besonderer Erinnerung?
Mein Leben! Es ist ein Bewegungsprojekt.

Gibt es einen Schauspieler/eine Schauspielerin, der/die Sie besonders begeistert, wenn ja womit?
Hanna Schygulla.  Mich beeindruckt ihre stille Schönheit, die gepaart ist mit einer meditativen Art und einer vornehmen Langsamkeit.

Was raten Sie denjenigen, die sich jetzt zum Schauspielstudium bewerben?
Klarheit darüber erlangen, ob dieser Beruf im Sinne der Frage 4 der Richtige ist.

Vielen Dank, Coby Körber, für das Interview!


Informationen über das Schauspielstudium an der Alanus Hochschule hier.

Informationen über die Bewerbung zur Schauspielausbildung hier.

Tipps zur Vorbereitung zum Vorsprechen und zum Schauspielstudium hier.

 

Weitere Interviews:

Klaus Weise über das Schauspielstudium

Professor für Schauspiel mit Schwerpunkt Szenenstudium und Projektentwicklung, René Harder 

Über das Schauspielstudium - ein Interview mit Professor Schwarzmann

Der Professor für Schauspiel, Dieter Braun

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Ilona Pászthy über die Schauspielausbildung

Dozent für Schauspie, Thomas Dehler

Dozent für Darstellung und Rollenstudium, Volker Niederfahrenhorst

Dozentin für Rollenstudium, Susann Bredehöft

Dozent für Darstellung und Rollenstudium, Andreas Maier

Dozentin für Darstellung und Rollenstudium Anja Niederfahrenhorst

Dozentin für Sprecherziehung und Medienrhetorik, Birthe Meinert

Der Hörspiel Dozent, Gode Japs

Der Dozent für Rollenstudium und Dramaturgie, Bernd Dreßen

Der Dozent für Akrobatik, Peter Wick


 

 

 

 
 

Schauspielstudenten zeigten Commedia dell´arte nach Moliere

08. Februar 2010, 13:18 von Alanus

Wer lügt die Wahrheit?

Schauspiel

Schauspiel-Studierende des 2. Jahrgangs führten im Dezember vergangenen Jahres die Commedia dell´arte Wer lügt hier die Wahrheit nach Moliere auf.
Wie keine andere Kunstform gilt das elementare Körpertheater und Maskenspiel der commedia dell’ arte als Ausdruck des Theatralischen schlechthin. Commedia dell’ arte steht für Vitalität, Sinnlichkeit und fantasievolle Spontaneität. Es geht um die großen und kleinen Betrügereien der menschlichen Natur: Anschein erwecken, ködern und aus allem Profit schlagen. Jedes Verlangen ist dabei existentiell. Die Figuren treibt Hunger, Liebe und Geld an:
Als er seine Frau Elvire mit dem Bild eines gut aussehenden jungen Mannes erwischt, sieht sich Sganarelle bereits als betrogener Ehemann. Betrug witternd sinnt er auf Rache. Doch auch Elvire hegt einen ähnlichen Verdacht.
Zwei harmlose Missverständnisse, ein junges Liebespaar, das zunächst nicht zueinander findet und einige alte Querköpfe bringen eine Lawine ins Rollen, bei der sich schließlich alle gegenseitig verdächtigen.

Schauspieler

Es spielten die Schauspielstudentinnen und Schauspielstudenten des 2. Jahrgangs:
Jana Rosa Gömitz, Ophelia Ley, Thomas Pelzer, Thomas Christof, Gerald Liebenow, Lena Maria Hillebrand, Nils Daub, Yazmeen Baker, Annrei Laufkötter, Carmen Piltz und Charity Laufer

Regie: Michael Schwarzmann
Maskenbau: Die Studentinnen und Studenten unter Anleitung von Diana–Maria Breuer
Kostüm: Catia de Luca

Wer lügt die Wahrheit wird am 26. und 27. März 2010 jeweils um 16 Uhr im Rahmen der Tage der offenen Tür der Alanus Hochschule gezeigt.

Schauspielstudium

 

Klaus Weise über das Schauspielstudium

21. September 2009, 10:49 von Alanus

Klaus Weise, Intendant vom Theater BonnEin Satz zu Ihrer Person und Ihrer Arbeit:
Theaterregisseur und Generalintendant des Theater Bonn    


Welches Fach unterrichten Sie?

Schauspielunterricht in Theorie und Praxis


Was erwarten Sie von einem Schauspielstudenten?

Talent und Persönlichkeit


Was halten Sie für die wichtigsten Eigenschaften eines guten Schauspielers?

Talent und Persönlichkeit


Welches Ihrer Projekte hat Sie besonders begeistert/haben Sie in besonderer Erinnerung?

Fremdprojekt: „Othello“, Regie Peter Zadek (1976)
Eigenprojekt: „Orte der Sehnsucht“, Zeche Zollverein, (2001)


Was raten Sie denjenigen, die sich jetzt zum Schauspielstudium bewerben?

Zu prüfen, ob sie das, was sie vorhaben, auch wirklich wollen.


…und denen, die nun das Studium beenden?

Die Figur der Nina in Anton Tschechows „Die Möwe“ genauestens „studiert“ zu haben.


Vielen Dank, Klaus Weise, für das Interview!

 


Informationen über das Schauspielstudium an der Alanus Hochschule hier.

Informationen über die Bewerbung zur Schauspielausbildung hier.

Tipps zur Vorbereitung zum Vorsprechen und zum Schauspielstudium hier.

 

Weitere Interviews:
Professor für Schauspiel mit Schwerpunkt Szenenstudium und Projektentwicklung, René Harder 

Über das Schauspielstudium - ein Interview mit Professor Schwarzmann

Der Professor für Schauspiel, Dieter Braun

Gastprofessor für Bühnensprechen, Georg Verhülsdonk, im Interview

Ilona Pászthy über die Schauspielausbildung

Dozent für Schauspie, Thomas Dehler

Dozent für Darstellung und Rollenstudium, Volker Niederfahrenhorst

Dozentin für Rollenstudium, Susann Bredehöft

Dozent für Darstellung und Rollenstudium, Andreas Maier

Dozentin für Darstellung und Rollenstudium Anja Niederfahrenhorst

Dozentin für Sprecherziehung und Medienrhetorik, Birthe Meinert

Der Hörspiel Dozent, Gode Japs

Der Dozent für Rollenstudium und Dramaturgie, Bernd Dreßen

Der Dozent für Akrobatik, Peter Wick


 

 

 

Talentefestival – Schauspielabsolventen zeigen ihr Können

28. Juli 2009, 12:50 von Alanus

Die Absolventen unseres Schauspielstudiums nehmen in diesem Jahr zum ersten Mal am zentralen Vorsprechen der Schauspielabsolventen aller deutschsprachigen Schauspielschulen in Neuss teil.

Seit vier Jahren – alljährlich im November-  präsentieren die Schauspielabsolventen deutschsprachiger Schauspielschulen ihr Können bei einem zentralen Vorsprechen am Rheinischen Landestheater in Neuss. Sie zeigen in kleinen Szenen und musikalischen Nummern, was sie in der Schauspielausbildung gelernt haben. Theaterintendanten und Castingagenturen haben damit die Gelegenheit, auf talentierte junge Schauspieler zu treffen und sie ggfs. direkt zu engagieren.

Ab dieser Saison ist das Treffen auch für interessiertes Publikum geöffnet: Die Zuschauer können sich einen Eindruck von der Leistungsschau deutschsprachiger Schauspielschulen machen und das Flair eines kleinen Talentefestivals genießen.

Die Absolventen der Alanus Hochschule haben ihren Auftritt am 20. November um 20:00h.

Der Veranstaltungsort:
Das Rheinische Landestheater
Oberstraße 95
41460 Neuss
Tel. 0 21 31-26 99-0
info[at]rlt-neuss.de

 

Intendantenvorsprechen der diesjährigen Schauspielabsolventen

22. Juli 2009, 09:35 von Alanus

Schauspiel Alanus HochschuleIn diesem Jahr werden die Schauspielabsolventen der Alanus Hochschule erstmals in die Künstlervermittlung der ZAV in der Bundesagentur für Arbeit aufgenommen. Die Nachfolge-Agentur der früheren ZBF vermittelt die Berufsanfänger in den gesamten deutschsprachigen Raum, sowohl an Theater wie zu Film- und Fernseh- oder Hörspielproduktionen.
Die einzelnen Hochschulen führen außerdem  in eigenständiger Regie sogenannte Intendantenvorsprechen für ihre Absolventen durch. Die Reihenfolge der Vorsprechen ist bundesweit abgestimmt, so dass die interessierten Theater- und Filmleute und die Künstlervermittler möglichst geschlossen teilnehmen können, um die neuen Absolventen kennen zu lernen.
Das Vorsprechen der Schauspielabsolventen der Alanus Hochschule findet am 26. Oktober 2009 ab 14:00 Uhr im Theater Bonn statt.

Veranstaltungsort:
Werkstatt-Theater im Opernhaus
Rheingasse 1
53111 Bonn.

 

Das eBook „Tipps zum Schauspielstudium“ für alle, die Schauspieler werden wollen

13. Juli 2009, 10:51 von Alanus

Schauspieler werdenTipps zum Schauspielstudium" – ein Leitfaden für alle, die Schauspieler werden wollen, ist als 20seitiges eBook zum Download online.

Die Idee zu dem Leitfaden entstand, weil Aufnahmeprüfung und Vorsprechen viele Fragen aufwerfen – von der Wahl der Rollen bis zum Ablauf einer Prüfung - und Antworten dazu einfach schwer zu finden sind. Ziel des eBooks ist es, mögliche Überwindungsängste zu nehmen, dabei zu helfen, sich bestmöglich auf die Aufnahmeprüfung vorzubereiten und einen Eindruck davon zu bekommen, wie so eine Prüfung abläuft.


„Tipps zum Schauspielstudium“,  gibt Antworten auf Fragen, die jeder hat, der Schauspieler werden beziehungsweise Schauspiel studieren möchte:

  • Wie sieht eine Aufnahmeprüfung in der Regel aus?
  • Was wird erwartet?
  • Was muss ich vorbereiten?


und gibt Ratschläge z.B. zu diesen Themen:

  • Tipps für die Rollenauswahl
  • Tipps zur Vorbereitung auf das Vorsprechen
  • Tipps für die Aufnahmeprüfung
  • Ablauf einer Aufnahmeprüfung


Eine Liste mit  möglichen Vorsprechrollen unterteilt in klassische und moderne Rollen für Frauen und klassische und moderne Rollen für Männer ist dem eBook angefügt.

Gerne kann das eBook an alle weitergegeben werden, die Schauspiel studieren möchten.
 
Dies ist der Link zum direkten Download der PDF Datei.
http://www.schauspiel-studieren.de/tipps_zum_schauspielstudium.pdf

 

Ilona Pászthy über die Schauspielausbildung und die Erwartung an einen Schauspielstudenten

08. Juli 2009, 14:29 von Alanus

Welches Fach unterrichten Sie?
Bewegung für Schauspielstudenten

Was macht das Schauspielstudium an der Alanus Hochschule aus?
Da ich noch nicht so lange an der Schauspielschule bin, kann ich das noch nicht erschöpfend beantworten, jedoch wenn ich das zu  Rate ziehe, was ich bisher gesehen und erlebt habe, ist es eine fundierte und umfassende Schulung in allen wichtigen Bereichen von theoretischem Wissen, schauspielerischen Techniken und Körperarbeit, verbunden mit der Möglichkeit, in andere Fachgebiete einen Einblick zu erhalten, und gleichzeitig ein Wissen und Gespür für gesellschaftliche Zusammenhänge zu entwickeln und entsprechend Position zu beziehen.

Worin besteht die Herausforderung im Vergleich zu einer staatlichen/anderen Hochschule? Sei es an die Dozenten oder an die Studenten…
Dieses Prinzip als Qualitätsmerkmal mehr in das Bewusstsein der Menschen zu rücken

Was erwarten Sie von einem Schauspielstudenten?
Experimentierfreudigkeit, Offenheit, Wissensdurst, Disziplin und Bescheidenheit und den Mut, ein bisschen Verrückt zu sein.

Was halten Sie für die drei wichtigsten Charaktereigenschaften eines guten Schauspielers?
Disziplin, Offenheit, Kollegialität

Was war bisher Ihre interessanteste Rolle /Ihr spannendstes Projekt?
In dem Projekt „Spiel, Johanna“ von Maja Lex, einer Reflexion über ein Frauen KZ im 3. Reich, das wir in einer Synagoge von jüdischem Publikum zum 50. Jahrestag des Holokaust getanzt haben. Bei meine eigenen Projekten war es die Produktion „TAUSENDhertz“ 2003 in der Deutzer Brücke in Köln.

Gibt es einen Schauspieler/eine Schauspielerin, der/die Sie besonders begeistert, wenn ja, womit?
Es gibt viele, die jeder auf seine Weise ganz besondere Künstler sind, mir fällt eine Festlegung schwer.

Was raten Sie denjenigen, die sich jetzt zum Studium bewerben?
Macht eine neue Seite in eurem Lebensbuch auf und seid bereit für jedes Experiment.

Vielen Dank, Ilona Pászthy, für das Interview!

 

Informationen über das Schauspielstudium an der Alanus Hochschule erhalten Sie hier.

Informationen über die Bewerbung zur Schauspielausbildung erhalten Sie hier.

Die nächsten Termine für die Aufnahmeprüfung zum Schauspielstudium finden Sie hier.
Tipps zur Vorbereitung zum Vorsprechen und zur Aufnahmeprüfung finden Sie hier.

 

Weitere Interviews:
Professor für Schauspiel mit Schwerpunkt Szenenstudium und Projektentwicklung, René Harder 

Über das Schauspielstudium - ein Interview mit Professor Schwarzmann

Der Professor für Schauspiel, Dieter Braun

Gastprofessor für Bühnensprechen, Georg Verhülsdonk, im Interview

Dozent für Schauspie, Thomas Dehler

Dozent für Darstellung und Rollenstudium, Volker Niederfahrenhorst

Dozentin für Rollenstudium, Susann Bredehöft

Dozent für Darstellung und Rollenstudium, Andreas Maier

Dozentin für Darstellung und Rollenstudium Anja Niederfahrenhorst

Dozentin für Sprecherziehung und Medienrhetorik, Birthe Meinert

Der Hörspiel Dozent, Gode Japs

Der Dozent für Rollenstudium und Dramaturgie, Bernd Dreßen

Der Dozent für Akrobatik, Peter Wick